Entwicklung und Gestaltung

Geschichte

Friedhof Bergedorf: Entstehung, Entwicklung, Gestaltung und heutiger Charakter der Friedhofsanlage.

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Entstehung und Entwicklung

Kapelle I entstand 1909, Kapelle II 1972 und der hölzerne Glockenturm 1988. Das Mahnmal „Den Opfern“ wurde 1923 errichtet; genannt werden außerdem rund 400 Kriegsgräber und ein sowjetischer Ehrenfriedhof mit mehr als 650 Bestatteten.

Entstehung: 1907.

Der Standort liegt in Bergedorf; ein Teil der Anlage liegt in Schleswig-Holstein.

Mit rund 38 Hektar lässt sich die Ausdehnung von Friedhof Bergedorf vor dem Besuch besser einschätzen.

Die heutige Besucheradresse August-Bebel-Straße 200, 21029 Hamburg verankert diese Entwicklung im aktuellen Stadtgebiet und ist zugleich der Ausgangspunkt für die praktische Erkundung.

Gestaltung und heutiger Charakter

Von Wilhelm Cordes als Waldfriedhof entworfene, weitläufige Anlage. Zwei Kapellen, ein hölzerner Glockenturm sowie Kriegs- und Ehrenfriedhöfe prägen die Anlage.

Auf Friedhof Bergedorf bilden Wege, Vegetation, Gebäude, Grabdenkmale und Gedenkbereiche einen zusammenhängenden Erinnerungsraum. Zugleich bleibt die Anlage ein genutzter Friedhof. Wer historische Spuren betrachtet, sollte deshalb Abstand zu aktuellen Beisetzungen und privaten Grabstätten halten.

Geschichte im Gelände entdecken

Die interaktive Karte führt zu 23 Orientierungspunkten, darunter Zugang, Kapelle I, Friedhof Bergedorf (Kapelle 2), Parkplatz bei Kapelle II (7 Plätze). Achten Sie bei einem Rundgang über Friedhof Bergedorf auf Wegeachsen, ältere Felder, Kapellen, Gedenkbereiche und Übergänge zu späteren Erweiterungen. Nicht jeder geschichtlich interessante Bereich ist ein öffentliches Ziel; bleiben Sie auf den vorgesehenen Wegen.

Biografische Anknüpfungspunkte

Die Seite Bedeutende Grabstätten stellt ausgewählte, mit Friedhof Bergedorf verbundene Personen und Erinnerungsorte vor, darunter Claus Arndt, Werner Hackmann, Ernst Henning, Marie Henning. Biografien ergänzen die bauliche und landschaftliche Geschichte um individuelle Lebenswege. Aktuelle Hinweise für einen Besuch erhalten Sie bei der Friedhofsverwaltung.