Was wir bisher erreicht haben

Die Gründung des Förderkreises Friedhof Bergedorf liegt jetzt etwa ein dreiviertel Jahr zurück. Wir meinen, es lohnt sich bereits, einen ersten Rückblick zu wagen.

Im Frühjahr 2010 hatten die Bergedorfer Bestatter zu einem Pressetermin geladen. Es bestand zu diesem Zeitpunkt die Hoffnung, Mängel in der Ausstattung und offensichtliche Missstände im Erhalt der Bausubstanz der beiden Bergedorfer Friedhofskapellen, über die Presse einer größeren Öffentlichkeit bewusst zu machen, um damit eine Änderung zu forcieren.
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Barrierefrei Abschied nehmen

Positiv hervorzuheben ist die Barrierefreiheit der Zugänge zu den Abschiedsräumlichkeiten, die sonst auf dem gesamten Bergedorfer Friedhof kaum gegeben sind. In besagtem Gebäude befindet sich etwa die einzige für Rollstuhlfahrer zugängliche Toilettenanlage auf dem Friedhof. Zwar gibt es weitere Einrichtungen, diese sind jedoch nur über Stufen zu erreichen oder verfügen über zu schmale Türen. Für einen öffentlichen Ort, der für jeden zur Abschiednahme da ist, ist der status quo nicht hinnehmbar. Nicht nur fehlende behindertengerechte sanitäre Einrichtungen sondern auch diverse andere Barrieren (s. Abb.) bedürfen einer Veränderung.
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Es ist aufgeräumt!

Bei der Friedhofsbegehung am Montag stellten die Mitglieder des Förderkreises erfreut fest, dass das Gelände  um den jetzigen muslimischen Abschiedsraum gefegt und freigeräumt wurde. Der vorher verschlossene Durchgang zum Hinterhof ist wieder für Bestattungswagen befahrbar und auch auf der Zuwegung bleibt Trauernden nun der Anblick weniger pietätvoller Details erspart. Eine erfreulich schnelle Entwicklung für alle Menschen, die diese Räumlichkeiten nutzen.
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Friedhofsverein sorgt für Ärger

Friedhofsverein sorgt für Ärger (Artikel in der BZ 29 Juni 2010)

Wir nennen uns Förderkreis Friedhof Bergedorf und sorgen für Ärger?

Die ehemals nur für muslimische Bürger gedachten Trauerräume für alle Glaubensrichtungen und Kulturen zu öffnen, ist ein offizieller Bezirksbeschuss, der am 29. Mai in der Bergedorfer Bezirksversammlung einstimmig beschlossen und veröffentlicht wurde. Durch diesen Beschluss wurde die Bezirksverwaltung beauftragt, sich um die Öffnung der Räumlichkeiten für alle Religionen zu kümmern.

Schade ist, dass nun ein Förderkreis, der gerade Mal am 19.05.2010 ins Vereinsregister eingetragen wurde, ins Kreuzfeuer genommen wird. Ein Förderverein, der Gutes tun will – für Trauernde aller Religionen und für Bergedorfer Bürger in Zusammenarbeit mit der Verwaltung.
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